Grippeschutzimpfung am besten jeden Herbst !!!

Sie sind kleiner als Bakterien, bekannt für ihre Verwandlungskünste und werden beim Niesen mit mehr als 60 Stundenkilometern aus der Nase geschleudert: die Grippeviren.Sie nisten sich in der menschlichen Schleimhaut ein und zwingen die Zellen, Tausende von neuen Viren zu produzieren.

Für den Menschen ist es dann zu spät: Medikamente gegen Grippeviren gibt es nicht. Da der Grippevirus sich ständig wandelt, können auch die gebildeten Antikörper der letzten Grippe oder Impfung in diesem Jahr nichts mehr ausrichten

Vorbeugung durch Grippeschutzimpfung

Aus diesem Grund raten die Krankenkassen dringend, mit einer Grippeschutzimpfung vorzubeugen. Im Gegensatz zum grippalen Infekt ist die Grippe äußerst gefährlich. Die Viren verursachen hohes Fieber sowie starke Kopf- und Gliederschmerzen.

Außerdem schwächen sie das Immunsystem so sehr, daß sich Bakterien ohne Schwierigkeiten im menschlichen Körper ausbreiten können. Die rufen dann Bronchitis, Neben- oder Stirnhöhlenentzündungen, in schweren Fällen sogar lebensbedrohliche Herzmuskel- oder Lungenentzündungen hervor. Im Gegensatz zu Erkältungen und grippalen Infekten kann eine Grippe auch ohne Schnupfen und Husten ablaufen.

Vor allem ältere Menschen ab 60 Jahren und Berufsgruppen mit häufigem Kontakt zu anderen Menschen wird eine Impfung empfohlen. Auch wer unter Herz- oder Lungenerkrankungen, Diabetes oder Nierenerkrankungen leidet, sollte sich impfen lassen. Für Hühnereiweißallergiker kann die Impfung allerdings böse ausgehen, denn der Impfstoff wird immer noch auf Hühnereiern gezüchtet. Darüber sollte der Arzt informiert sein.

Die Impfzeit beginnt im Herbst

Der Schutz wirkt bereits nach einigen Tagen. Darum ist sie auch noch sinnvoll, wenn schon die ersten Grippefälle aufgetreten sind. Ansprechpartner ist der Hausarzt.

Die Kosten für den kleinen, aber wirksamen Piks übernehmen die Krankenkassen.